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SUMMARY:Die neue (In-)Transparenz
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LOCATION:Heinrich Heine University Düsseldorf\, Düsseldorf\, Germany\, 40225
DESCRIPTION:<p><strong>Fachpolitisches Forum &bdquo\;Die neue (In-)Transparenz&ldquo\;</strong></p>\n<p>Ausgangspunkt ist die digitalisierte Wissenschaftskommunikation. Klassische Verlage wie z.B. <em>Elsevier</em> haben eine strategische Neuausrichtung ihres Profils hin zu Informationsanalysten vorgenommen. Dies wirkt sich betr&auml\;chtlich\, doch zumeist unbemerkt auf die fachwissenschaftliche Community aus. Klassische Arbeitsprozesse (z.B. die Recherche oder Publikation von Forschungsergebnissen) spielen sich zunehmend im digitalen Raum ab. WissenschaftlerInnen nutzen dabei immer h&auml\;ufiger sogenannte &bdquo\;Single-Sign-On&ldquo\; (SSO) Schnittstellen zu den verschiedenen Datenbanken und digitalen Diensten. Diese Zugangsweise im Online-Bereich sowie die Tatsache\, dass die Informationsanalysten &ndash\; oder <em>Datenkartelle</em>\, wie Sarah Lamdan (2023) sie nennt &ndash\; ihre NutzerInnen immer enger an ihre Produkte zu binden suchen\, f&uuml\;hrt in der Folge einerseits zu einer wachsenden Abh&auml\;ngigkeit von der angebotenen IT-Infrastruktur bei gleichzeitiger Reduktion von Prozess- und Produktalternativen. Andererseits wird hierdurch das (unbemerkte) Sammeln\, Auswerten und Vermarkten einer Vielzahl von NutzerInnen-Daten erm&ouml\;glicht. Dieses Datentracking im Wissenschaftssektor ist noch nahezu unbekannt\, folgt aber denselben problematischen Prinzipien des Profilings\, wie es aus anderen Bereichen bekannt ist. Auf diese Entwicklung haben Bj&ouml\;rn Brembs et al. mit ihrer Initiative &bdquo\;Stop Tracking Science&ldquo\; aufmerksam gemacht.</p>\n<p>Im Rahmen des fachpolitischen Forums wird diese neue Form von Transparenz des akademischen Sektors nach au&szlig\;en bei gleichzeitig zunehmender Intransparenz der Aktivit&auml\;ten der Informationsanalysten nach innen (inklusive der Generierung neuer Kosten(-arten)) kritisch thematisiert werden.</p>\n<p>SprecherInnen:</p>\n<ul>\n<li>\n<p>Dr. Klaus Erlach (Fraunhofer IPA Stuttgart\, IFF Universit&auml\;t Stuttgart): " Die Asymmetrie des Panoptikums: <em>Kurz-Einf&uuml\;hrung in das technische Prinzip der Transparenz"</em></p>\n</li>\n<li>\n<p>Dr. Bernhard Mittermaier (Forschungszentrum J&uuml\;lich\, Mitglied der DEAL-Gruppe und Kompetenzzentrum Bibliometrie): "(In)Transparenz der Informationsanalysten: die DEAL-Vertr&auml\;ge und der Umgang mit Nutzungsdaten" (Slides verf&uuml\;gbar unter: https://doi.org/10.34734/FZJ-2025-03663)</p>\n</li>\n<li>\n<p>PD Dr. Nicola M&ouml\;&szlig\;ner (Leibniz Universit&auml\;t Hannover\, RWTH Aachen): "Spurensuche im Fliegenglas: Datentracking und der Verlust der Autonomie"</p>\n</li>\n<li>\n<p>Lisa-Marie Stein\, M.A. (Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY\, Library and Documentation\, DFG-Projekt &bdquo\;openCost&ldquo\;): "Kosten(in)transparenz im Informationsmarkt: alte und neue Kosten im Publikationsprozess sowie deren Offenlegung f&uuml\;r NutzerInnen" (Slides verf&uuml\;gbar unter: https://bib-pubdb1.desy.de/record/638550)</p>\n</li>\n</ul>\n<p>Weitere Informationen: https://www.gap12.de/programme.html</p>
ORGANIZER;CN=Elke Brendel;CN=Markus Schrenk;CN=Christian J. Feldbacher-Escamilla:
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