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SUMMARY:Generierung und Demokratisierung des Wissens nach Karl Popper und Paul Feyerabend und im Zeitalter der künstlichen Intelligenz
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LOCATION:Universitätsstraße 65-67\, Klagenfurt am Wörthersee\, Austria\, 9020
DESCRIPTION:Generierung und Demokratisierung des Wissens nach Karl Popper und Paul Feyerabend und im Zeitalter der k&uuml\;nstlichen Intelligenz\n<p>Im Zeitalter der k&uuml\;nstlichen Intelligenz (KI) r&uuml\;ckt die Generierung von Wissen erneut in den Fokus. Die Art und Weise\, wie wir auf Informationen zugreifen\, Entscheidungen treffen und mit der Welt interagieren\, wird zunehmend von Systemen der k&uuml\;nstlichen Intelligenz bestimmt und gepr&auml\;gt. Seltsamerweise hat die wissenschaftstheoretische Auseinandersetzung der Vergangenheit zu diesem Thema bislang noch wenig Beachtung gefunden\, obwohl ihre Relevanz weit &uuml\;ber die blo&szlig\;e Datenverwertung hinausgeht.</p>\n<p>Der Vortrag analysiert die Ans&auml\;tze von Karl Popper und Paul Feyerabend zur Wissensgenerierung und Demokratisierung des Wissens im Umfeld des Wiener Kreises. W&auml\;hrend Popper den Kritischen Rationalismus als offenen Prozess von Versuch und Irrtum betont\, pl&auml\;diert Feyerabend f&uuml\;r einen epistemologischen Anarchismus\, der den Pluralismus nicht-wissenschaftlicher Wissenssysteme f&ouml\;rdert und Expertenmacht kritisch hinterfragt.</p>\n<p>Die Analyse beleuchtet den Wandel der Wissensgenerierung vom methodischen Ideal des Wiener Kreises &uuml\;ber Poppers Kritischen Rationalismus bis hin zu Feyerabends erkenntnistheoretischem Anarchismus. W&auml\;hrend Popper Fortschritt durch Falsifizierbarkeit und eine offene Gesellschaft definiert\, bricht Feyerabend mit der rationalen Methode und fordert einen radikalen Pluralismus\, der alternative Wissenssysteme einbezieht. Inwieweit Poppers bzw. Feyerabends Ansatz in Angesicht der k&uuml\;nstlichen Intelligenz (KI) eine Rolle spielen und welche Aussagekraft ihnen heute zukommt\, soll er&ouml\;rtert werden.</p>\n
ORGANIZER;CN=Thomas Hainscho:
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