BEGIN:VCALENDAR
PRODID:-//Grails iCalendar plugin//NONSGML Grails iCalendar plugin//EN
VERSION:2.0
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
DTSTAMP:20260414T225932Z
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20210408T090000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20210410T170000
SUMMARY:Konstellationen – Wissensansprüche zwischen Kunst\, Philosophie und Politik
UID:20260415T110334Z-iCalPlugin-Grails@philevents-web-f5d4878dd-x5n6c
TZID:Europe/Berlin
LOCATION:Bursagasse 1\, Reutlingen\, Germany\, 72070
DESCRIPTION:<p>Thema der Tagung sind die erkenntnistheoretischen Anspr&uuml\;che\, die sich im letzten Jahrzehnt im Bereich der K&uuml\;nste\, der Humanities und im politischen Feld unter so verschiedenen Vorzeichen wie der &bdquo\;Bildtheorie&ldquo\;\, des &bdquo\;situierten Wissens&ldquo\;\, der &bdquo\;epistemischen Praxis&ldquo\; oder&nbsp\;des&nbsp\;&bdquo\;Wissens der K&uuml\;nste&ldquo\;&nbsp\;entwickelt haben. In Opposition zum erkenntnistheoretischen Geltungsanspruch der Philosophie wird hier Wissen weniger in der Absicherung und Objektivierung von Aussagen als im lebendigen Prozess seiner situativen Verwirklichung verstanden: Ein Wissen\, das sich verortet und ins Spiel bringt im performativen Sprechakt\, in der k&uuml\;nstlerischen Praxis\, in der Materialit&auml\;t des Bildes\, in der Kultur und im politischen Handeln.</p>\n\n<p>In der Konfrontation zwischen den verschiedenen Wissensanspr&uuml\;chen l&auml\;sst sich wom&ouml\;glich ein anderes Selbstverst&auml\;ndnis der Philosophie in ihrer Situiertheit andenken\, das dem philosophischen Schreiben eine tiefere Verstrickung in die Zusammenh&auml\;nge ihrer Genese und Wirkung abfordert: Nicht nur als Reflexion auf die Bedingungen ihrer M&ouml\;glichkeit\, sondern durch die Aneignung dieser Bedingungen im &bdquo\;Durcharbeiten&ldquo\; ihrer Form. Andererseits k&ouml\;nnen Diskurse\, die von der radikalen Bedingtheit des Wissens ausgehen\, in der Auseinandersetzung mit der Philosophie kl&auml\;ren\, wie ihr Wissensverst&auml\;ndnis auf eigene\, andere Weise die Anspr&uuml\;che auf Allgemeinheit\, G&uuml\;ltigkeit\, Rechtfertigung\, und Schlussfolgerbarkeit des Wissens einl&ouml\;st&nbsp\;&ndash\;oder ob es diese Anspr&uuml\;che anders deutet\, oder gezielt zur&uuml\;ckweisen m&ouml\;chte. Die st&auml\;rkere Reflexion auf geltungstheoretische Fragen mag gerade dazu beitragen\, nicht in alte Dichotomien zu verfallen\, bei denen ein&nbsp\;&bdquo\;anschauliches Wissen&ldquo\; der K&uuml\;nste einem &bdquo\;diskursiven Wissen&ldquo\; in den Wissenschaften\, bzw. ein &bdquo\;partikulares Wissen&ldquo\; der Einzelwissenschaften dem Universalit&auml\;tsanspruch der Philosophie konkurrenzlos neben- und untergeordnet wird.</p>
ORGANIZER;CN=Fachschaft Philosophie:
METHOD:PUBLISH
END:VEVENT
END:VCALENDAR
