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DTSTAMP:20260415T064058Z
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SUMMARY:Konstellationen des Unwohnlichen
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TZID:Europe/Berlin
LOCATION:Unter den Linden 6\, Beratungsraum 1066e im Hauptgebäude\, Berlin\, Germany
DESCRIPTION:<p><strong>Abstract</strong></p>\n<p>Prek&auml\;re Wohnverh&auml\;ltnisse stellen nicht erst seit der Covid-19-Pandemie eine dringende politische Herausforderung dar. Exorbitante Mietpreissteigerungen\, zunehmende Wohnungslosigkeit und ungesicherte Wohnverh&auml\;ltnisse aber auch Ph&auml\;nomene wie Gentrifizierung und Privatisierung des &ouml\;ffentlichen Raums sind nur einige wenige Beispiele f&uuml\;r eine globale Entwicklung\, die seit geraumer Zeit unter dem Schlagwort der &bdquo\;Wohnraumkrise&ldquo\; verhandelt wird.&nbsp\;</p>\n<p>Dabei haben Prekarisierungsprozesse weitreichende soziale Folgen\, insofern sie immer auch die Anerkennbarkeit\, Sichtbarkeit und Handlungsf&auml\;higkeit von Subjekten bedrohen. Damit zeigt sich\, dass ein Nachdenken &uuml\;ber das Wohnen immer auch ein Nachdenken &uuml\;ber das Unwohnliche sein muss. Der Begriff des Unwohnlichen ist dabei in affektive\, k&ouml\;rperlich-leibliche und subjektivierende Praktiken eingebettet und umfasst Formen prek&auml\;ren Wohnens genauso wie Formen bedrohten Wohnens (etwa durch h&auml\;usliche Gewalt\, drohende Delogierung\, Immobilienspekulation oder politische Instabilit&auml\;t)\, aufgezwungenes Wohnen (etwa in Fl&uuml\;chtlings- und Internierungslagern) oder &uuml\;berwachtes Wohnen (etwa in Frauenh&auml\;usern\, Pflegeheimen\, Gef&auml\;ngnissen oder Psychiatrien).&nbsp\;</p>\n<p>Vor diesem Hintergrund soll es im Workshop <em>Konstellationen&nbsp\;des&nbsp\;Unwohnlichen</em> darum gehen\, den skizzierten zeitgen&ouml\;ssischen Entwicklungen Rechnung zu tragen und sie aus sozialphilosophischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive zu analysieren. Die kritische Inblicknahme der gegenw&auml\;rtigen prek&auml\;ren Verh&auml\;ltnisse soll dabei entlang unterschiedlicher Fluchtlinien &ndash\; 1) Philosophien\, 2) Politiken und 3) &Auml\;sthetiken des Unwohnlichen &ndash\; ausgelotet werden.</p>\n<p><strong>Programm&nbsp\;</strong></p>\n<p><strong>4. Mai 18:30-20:00 Uhr&nbsp\;</strong></p>\n<p><em>Michaela Bstieler</em> (Innsbruck)&nbsp\;</p>\n<p>Gestalten des Verworfenen. Die Philosophie und das Unwohnliche&nbsp\;</p>\n<p><strong>5. Mai 09:00-16:00&nbsp\;</strong></p>\n<p><em>Florian Pistrol</em> (Innsbruck)&nbsp\;</p>\n<p>Wohnen im &Ouml\;ffentlichen. Eine Analyse von Protestcamps mit Arendt und Butler&nbsp\;</p>\n<p><em>Laurin Mackowitz</em> (Graz)&nbsp\;</p>\n<p>Frieden und Freiheit im Haus der Heimat. &Uuml\;berlegungen zur Konstruktion der Nation als Wohnraum&nbsp\;</p>\n<p><em>Stephanie Graf</em> (Innsbruck/Mexico)&nbsp\;</p>\n<p>Hemlin\, Odradek und das Bucklicht-M&auml\;nnlein. Literarische Figuren der Entstellung als Einbruch de Unheimlichen&nbsp\;</p>\n<p><em>Stephan Zandt</em> (Berlin)&nbsp\;</p>\n<p>"Ein Zimmer f&uuml\;r sich allein". Intimit&auml\;tsr&auml\;ume der Kindheit zwischen Freiheit und &Uuml\;berwachung&nbsp\;</p>\n<p><em>Andreas Oberprantacher</em> (innsbruck)&nbsp\;</p>\n<p>Heime. Architekturen des Entsetzens&nbsp\;</p>\n<p><em>Michaela Bstieler &amp\; Lukas Ladner</em> (Innsbruck)&nbsp\;</p>\n<p>Black Light. Ein Essayfilm zum Wohnungsleerstand&nbsp\;</p>\n<p>***&nbsp\;</p>\n<p>Organisiert von: Michaela Bstieler und Brigitta Kuster</p>\n<p>F&uuml\;r mehr Informationen zum Workshop und Programm kontaktieren Sie: michaela.bstieler@uibk.ac.at&nbsp\;</p>
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