CFP: Transmortale XVI – Neue Forschungen zu Sterben, Tod und Trauer

Submission deadline: October 31, 2026

Conference date(s):
March 20, 2027

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Conference Venue:

Museum für Sepulkralkultur (Kassel)
Kassel, Germany

Details

Call for Papers

transmortale XVI – Neue Forschungen zu Sterben, Tod und Trauer

      20. März 2027 im Museum für Sepulkralkultur (Kassel)

Die transmortale XVI wird vom Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur, Kassel, und dem Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Hamburg in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Bestattungskultur veranstaltet.

Sie findet am Samstag, dem 20. März 2027, als Präsenzveranstaltung im Museum für Sepulkralkultur, in der Weinbergstraße 25–27 in 34117 Kassel statt. Am Freitagabend, dem 19. März 2027, wird es Gelegenheit geben, die Ausstellung des Museums durch eine Führung kennenzulernen.

Die Auseinandersetzung mit dem Tod begleitet die Menschheit seit Anbeginn ihrer Tage. Er ist ein Problem der Lebenden, weshalb alle wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit dem (Zusammen-)Leben der Menschen befassen, auch Berührungspunkte mit den Themen Sterben und Tod, Abschied und Gedenken, Endlichkeit sowie den Versuchen haben, das Unvermeidliche zu bewältigen.

Die Themen Sterben, Tod und Trauer sind in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der fächerübergreifenden Forschung gerückt. Disziplinen wie Archäologie, Ethnologie, Kulturanthropologie oder Kunstgeschichte beschäftigen sich seit jeher mit Gräbern und Begräbnisplätzen. Inzwischen interessieren sich jedoch ganz unterschiedliche Disziplinen für den Wandel der Trauer- und Bestattungskultur, zum Beispiel die Soziologie, Psychologie, Geschichte, Medizin, Medizingeschichte, Philosophie und Ethik, Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Geschlechterforschung sowie Kultur- und Medienwissenschaften.

Der Workshop transmortale bietet eine Plattform für das Forschungsfeld Sterben, Tod und Trauer. Er richtet sich an Wissenschaftler:innen, die sich in der Abschlussphase einer Qualifikationsschrift befinden, aber auch an Postdocs und andere interessierte Forschende. Ihnen wird die Möglichkeit gegeben, neue Perspektiven zu entwerfen und sie in größerer Runde zu diskutieren. Ziel ist eine interdisziplinäre Auseinandersetzung, die empirische und theoretische Ansätze zusammenführt und einen intensiven Austausch eröffnet.

Die transmortale findet jährlich statt und wird 2027 zum sechzehnten Mal veranstaltet. Tagungssprache ist Deutsch, es sind aber auch englischsprachige Beiträge möglich. Für Referierende werden die Kosten für maximal eine Übernachtung und die Verpflegung während der Tagung übernommen.

Wenn Sie Interesse haben, Ihr Forschungsprojekt in einem Vortrag/einer Präsentation (max. 20 Minuten) oder in Form eines Posters vorzustellen, senden Sie Ihren Themenvorschlag bitte bis zum 31. Oktober 2026 (mit Abstract von max. einer Seite inkl. Curriculum Vitae) an die folgende E-Mail-Adresse: [email protected]

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